Vergütung

 

Der Zustellungsvertreter kann von dem Vertretenen eine Vergütung und den Ersatz seiner Auslagen verlangen, § 7 Abs. 2 S. 2 ZVG. Für den Ersatz der Auslagen haftet der Gläubiger, sollten sie vom Vertretenen nicht zu erlangen sein, § 7 Abs. 3 HS 1 ZVG.

 

Die Praxis hat gezeigt, dass eine Vergütung vom Vertretenen regelmäßig nicht zu erlangen ist.

 

Zur Sicherung meiner Vergütung kann ich daher nur dann für Sie tätig werden, wenn mir eine Kostenübernahmeerklärung des betreibenden Gläubigers vorliegt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ohne Vorliegen dieser Erklärung eine Übernahme der Tätigkeit abgelehnt werden muss.

 

Ich erlaube mir für meine Tätigkeit pro Vertretenem eine jährliche Pauschvergütung von 80,00 EUR zuzüglich nachgewiesener Auslagen geltend zu machen. 

 

Es genügt, wenn Sie als betreibender Gläubiger dem Gericht oder mir gegenüber formlos erklären, die jährliche Pauschvergütung von 80,00 EUR pro Vertretenem zu übernehmen. Alternativ kann auch die folgende Erklärung unterschrieben und mir per Fax oder Mail zugleitet werden.

 

Diese Kosten können grundsätzlich im Verteilungstermin als Kosten der Rechtsverfolgung anmeldet werden. Viele Vollstreckungsgerichte nehmen solche Kosten bis 100 EUR nach § 10 Abs. 2 ZVG auf.

 

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